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VW will weitere 3,4 Milliarden Dollar an Kosten einsparen, Komplexität reduzieren

Posted by Niko on December 8, 2018 at 12:00 AM Comments comments (0)

WOLFSBURG, Deutschland - Volkswagen hat am Donnerstag weitere 3 Milliarden Euro (3,4 Milliarden Dollar) an Kostensenkungen angekündigt, um die Verbesserung der Gewinnmargen seiner Kernmarke VW zu beschleunigen.


Der deutsche Automobilhersteller, der immer noch darum kämpft, sich von einem Skandal um den Diesel-Abgas-Test zu erholen, senkt die Kosten für die Finanzierung einer ehrgeizigen Umstellung auf Elektroautos und automatisiertes Fahren.


Ein wesentliches Ziel ist die Margenverbesserung bei der Massenmarktmarke VW, der umsatzstärksten Division, die aber aufgrund der hohen Lohnkosten in den deutschen Werken längst hinter der Profitabilität von Wettbewerbern wie dem japanischen Toyota zurückgeblieben ist.


"Bis 2020 werden wir 3 Milliarden Euro an Kosteneinsparungen erzielen und bis 2023 weitere 3 Milliarden Euro anstreben", sagte Arno Antlitz, Finanzvorstand der Marke VW, auf einer Pressekonferenz in Wolfsburg.


Das sollte der Marke helfen, bis 2022 eine Gewinnmarge von mindestens 6 Prozent zu erreichen, drei Jahre früher als bisher geplant, so das Unternehmen weiter.


Volkswagen sagte, es ziele darauf ab, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und eine "massive Reduktion" der Komplexität in der Modellpalette der Marke auch unter Einbeziehung von EVs zu erreichen. Automotive News berichtete, dass VW in Europa dies tun will, indem es 25 Prozent seiner aktuellen Motor-Getriebevarianten reduziert und die am wenigsten nachgefragten Varianten entfernt. Bis 2025 will sie auch die Produktivität ihrer Werke um rund 30 Prozent steigern.


Das Unternehmen machte keine Angaben zum Stellenabbau, schloss aber betriebsbedingte Kündigungen aus. Es sagte, dass VW Gespräche mit den Gewerkschaftsführern über den Plan aufgenommen habe und die Gespräche konstruktiv seien.


Die Marke VW will bis 2023 mehr als 11 Milliarden Euro in Elektrofahrzeuge, Digitalisierung, autonomes Fahren und Mobilitätsdienstleistungen investieren, wobei der Großteil für Elektroautos vorgesehen ist, sagte das Unternehmen.


Volkswagen sagte auch, dass die Gespräche über eine mögliche Allianz mit dem US-Rivalen Ford gut verlaufen würden und dass es Anfang 2019 ein Update geben würde. Die Unternehmen untersuchen Bereiche der möglichen Zusammenarbeit, darunter Elektro- und autonome Autos.


Die Aktie von Volkswagen, die auch Audi, Porsche, Skoda und Seat Automobile herstellt, sank um 2,1 Prozent auf 1120 GMT, was im Einklang mit einem europäischen Autoindex steht, der von der Sorge um einen Neuaufbau im sino-amerikanischen Handelskrieg betroffen war.


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